BGH, Beschluss vom 22.01.2015- I ZB 77/14- klärt Grundsatzfragen zur Vermögensauskunft Dritter

Drittauskünfte gemäß § 802 l ZPO sind nach Abgabe einer Vermögensauskunft nicht nur einzuholen, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Schuldner unvollständige oder unzutreffende Angaben gemacht hat und durch die Drittauskünfte neue Erkenntnisse zu erwarten sind. Sie sind erst dann nicht erforderlich, wenn aus den Angaben des Schuldners oder anderen öffentlichen Umständen deutlich wird, dass die Drittauskünfte zu keiner auch nur teilweisen Befriedigung der Gläubigers führen können.

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