Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen, gemäß Bekanntmachung vom 9.Mai 2011 (BGBl. I S.825)

Die Rechtsgrundlage für die Pfändungsfreigrenzen befindet sich in § 850c der Zivilprozessordnung. Der Absatz 1 Satz 1 regelt je nach dem Zeitraum für den das Arbeitsentgelt gezahlt wird, einen unpfändbaren Grundfreibetrag, dieser beträgt seit dem 1. Juli 2011: € 1.028,89.  Der unpfändbare Grundfreibetrag erhöht sich nach Satz 2, wenn die Schuldnerin/der Schuldner gesetzliche Unterhaltspflichten zu erfüllen hat. Es ist jedoch zu beachten, dass einige Einkommensbestandteile, wie Aufwandsentschädigungen, Gefahrenzulagen, Erziehungsgelder und Studienbeihilfen, aber auch unterschiedliche Formen von Renten- und Unterstützungsleistungen der Pfändung nicht oder nur bedingt unterworfen sind, §§ 850a, 850b ZPO. (Mai 2011| Bundesministerium der Justiz)

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