Vorsatzanfechtung aufgrund einer Ratenzahlungsbitte?

Nach Bundesgerichtshof, Beschluss vom 16. April 2015- IX ZR 6/14, ist die Bitte eines Schuldners auf Abschluss einer Ratenzahlungsvereinbarung, soweit sie geschäftlichen Gepflogenheiten entspricht, als solche kein Indiz für eine Zahlungseinstellung oder Zahlungsunfähigkeit des Schuldners. Die Bitte um eine Ratenzahlungsvereinbarung könne auf den verschiedensten Gründen beruhen, die mit einer Zahlungseinstellung nichts zu tun haben, etwa der Erzielung von Zinsvorteilen oder der Vermeidung von Kosten und Mühen im Zusammenhang mit der Aufnahme eines ohne Weiteres erlangbaren Darlehens.

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